Düsseldorfer Club für Rasenspiele linksrheinisch 1919 e.V.

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Hier gibt es eine Auswahl an Spielberichten und immer unseren aktuellen Spielplan:

Spielberichte von Sabine Klees:

05. Juni 2017: CfR Frauen gewinnen erneut gegen Tusa 06 den Kreispokal

Im letzten Spiel der Saison trafen die Linkserinnen auf der Platzanlage von Sportring Eller im Finale des Frauenkreispokals auf die Landesligamannschaft von Tusa 06. Wie im letzten Jahr trafen auch heute die beiden am höchsten spielenden Düsseldorfer Damenmannschaften aufeinander.
Während die Heerdterinnen sich den Frust über das am vergangenen Mittwoch verlorene Finale im Niederrheinpokal gegen SV Walbeck von der Seele spielen wollten konnte man davon ausgehen, dass die Tusa-Damen nach dem wieder verpassten Aufstieg sich wenigstens mit dem Kreispokal belohnen wollten.
Von Beginn an waren die CfR-Damen die spielbestimmende Mannschaft und hätten bereits in der 2. Min. in Führung gehen können, wenn nicht Torfrau Larissa Kröhling bei einem Schuss von Sarah Bauer aus spitzem Winkel gerade noch die Hand an den Ball bekam. In der 13. Min. gingen die Linkserinnen dann verdient in Führung als Sarah Linker nach einer Ecke den Ball zum 0:1 ins Tor köpfte. Wegen einer Verletzung von Sarah Bauer und der daraus folgenden Auswechslung in der 19. Min. mussten die Heerdterinnen einige Minuten mit nur 10 Spielerinnen überstehen, aber Tusa konnte den Vorteil nicht nutzen. Dafür gelang den Linkserinnen bei einem Angriff in der 24. Min., bei dem Chantal Huppertz den Ball in den Lauf von Antje Heitmann spielte das 0:2, als Kathrin Spengler den von Antje Heitmann in den Strafraum geflankten Ball nur noch mit dem Kopf ins Tor nicken musste. Nur 6 Minuten später hatte erneut der CfR Grund zum Jubeln. Nach einer Flanke von Merima Bujak Richtung Tor stand Jolina Niewiadomski genau richtig und köpfte den Ball zum 0:3 ein. In der restlichen Viertelstunde der ersten Halbzeit hatten die Regionalliga-Aufsteigerinnen aus Heerdt noch weitere Torchancen, die sie jedoch nicht verwandeln konnten.
Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Spielerinnen aus Flehe motiviert an dem Spielstand noch etwas zu ändern, während die Linkserinnen, die in der ersten Spielhälfte bei ihren Toren Köpfchen bewiesen hatten, – auch wegen der schweißtreibenden Temperaturen - einen Gang zurück schalteten. Dadurch plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin und CfR-Torfrau Jacqueline Heindl bekam mehr zu tun ohne jedoch ernsthaft in die Gefahr eines Gegentreffers zu geraten. Auf der anderen Seite kamen die Heerdterinnen in der 49. Min. zu einem Lattentreffer von Kathrin Spengler. Bis zum Abpfiff gab es keine weiteren Torerfolge zu verzeichnen und so fuhren die CfR-Damen einen nie gefährdeten 3:0-Sieg ein.
Mit dem Titel des Kreispokalsiegers 2017 gelang den Linkserinnen in dieser Saison das „Triple“ nach dem Kreishallenpokalsieg im Januar 2017 und der Niederrheinligameisterschaft.

Nach den aufregenden letzten Wochen freut sich nun das ganze Team auf die fußballfreie Zeit und startet am nächsten Wochenende zur Mannschaftsfahrt nach Holland bevor es voraussichtlich Anfang bis Mitte Juli mit der Vorbereitung auf die kommende Regionalligasaison losgeht.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Elisa Wilson, Chantal Huppertz, Jolina Niewiadomski, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende (77. Natalie Löwe), Jessica Dannehl, Sarah Bauer (19. Vivien Hänell), Antje Heitmann (77. Verena Bellinghoven)














31. Mai 2017: CfR Damen unterliegen dem SV Walbeck im Niederrheinpokalfinale deutlich mit 2:5

Im Finale des ARAG-Niederrheinpokals 2017 trafen die Regionalliga-Aufsteigerinnen des CfR Links auf eigenem Platz mit dem SV Walbeck auf den Dauerkonkurrenten und Niederrheinliga-Vizemeister, der selbst nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasst hatte.
In der gerade abgelaufenen Meisterschaftssaison hatten beide Teams im direkten Vergleich jeweils ihre Auswärtsspiele gewonnen, so dass eigentlich der SV Walbeck als Favorit ins Spiel ging.
Die Kulisse war mit fast 500 Zuschauern (incl. Kindern, Jugendlichen, Funktionären des FVN) – davon ca. 150 aus Walbeck – sehr beeindruckend und kam auch durch die CfR-Einlaufkinder dem DFB-Pokal-Finale fast ein wenig nahe.
Das Spiel, das von einem reinen Schiedsrichterinnen-Gespann geleitet wurde, nahm dann sehr schnell einen Verlauf, der dem Heerdter Anhang so gar nicht gefallen konnte. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der 5. Min. durch Anja Juntermanns mit 0:1 in Führung. Davon ließen sich die Linkserinnen nur kurz beeindrucken bevor sie selbst zwei erfolgversprechende Angriffe starteten, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. Stattdessen konnten sie sich in der 10. Min. bei Torfrau Sonja Metz bedanken, die mit einer Glanzparade – erst einmal - ein weiteres Tor für die Gäste verhindern konnte. Die nachfolgenden drei Ecken für Walbeck blieben ebenso folgenlos wie kurz darauf drei Torschüsse. Als die Gäste jedoch in der 14. Min. erneut eine Ecke zugesprochen bekamen war die CfR-Abwehr machtlos und der Ball landete durch den Nachschuss – wieder von Anja Juntermanns – zum 0:2 im Tornetz. Auch dieses zweite Gegentor verbuchten die Gastgeberinnen noch in der Kategorie „kann passieren, muss aber nicht“ und setzten ihre eigenen Angriffsbemühungen fort. Aber irgendwie war im Spiel der Platzdamen heute der Wurm drin. Kamen sie einmal in die Nähe des Walbecker Tors dann waren sie im Abschluss erfolglos. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld war es Lena Pasch, die Torschützenkönigin der Niederrheinliga, die allein vor Torfrau Sonja Metz auftauchte und den Ball in der 23. Min. zum 0:3 an ihr vorbei ins Tor schob. Während der Walbecker Jubel entsprechend laut ausfiel machte sich im Linkser Lager langsam die Erkenntnis breit, dass man sich von dem Gedanken im DFB-Pokal zu spielen wohl würde verabschieden müssen. Die Gastgeberinnen blieben weiterhin glücklos bei ihren Torschüssen und die Gäste legten in der 38. Min. mit einem 25m-Schuss von Lisanne Grusa das 0:4 nach. 8 Minuten später konnte Sonja Metz zwar einen Torschuss von der linken Seite abwehren, war aber gegen den Nachschuss von rechts durch Anja Juntermanns machtlos. Mit einem vor dem Spiel unvorstellbaren Halbzeitstand von 0:5 ging es in die Pause.
CfR-Trainerin brachte mit Elisa Wilson und Jasmin Mende zwei frische Kräfte, aber trotzdem kam in der 49. Min. Lena Pasch unter dem „Begleitschutz“ von 5 Heerdter Spielerinnen noch zu einem Lattentreffer und 5 Minuten später musste sich Sonja Metz ganz lang machen um mit einer Hand einen Torschuss abzuwehren. Danach erhielten endlich auch die Heerdterinnen den Lohn für den größeren Einsatz in der zweiten Halbzeit. Merima Bujak lief in der 59. Min. allein auf das Tor zu und versenkte den Ball zum 1:5-Anschluss-Treffer. Nur 3 Minuten später war es erneut Merima Bujak, die bei einem CfR-Konter mit einem 30m-Schuss das 2:5 erzielte. In der 65. Min. wäre beinahe ein weiteres Tor für die Walbecker Gäste gefallen, aber die Linkser Abwehr klärte auf der Torlinie. Obwohl die Gastgeberinnen noch einmal alle Kräfte mobilisierten gelang ihnen kein weiteres Tor. Im Gegenzug konnten sie sich bei Sonja Metz bedanken, dass auch die Gäste mit ihren Torschüssen erfolglos blieben, weil sie noch die eine oder andere Glanzparade zeigte.
Während nach dem Abpfiff der Jubel bei den Gästen keine Grenzen kannte, war die Enttäuschung bei den Linkserinnen entsprechend groß. Darüber konnte sie weder die silberne Medaille für den 2. Sieger noch der Scheck des Fußballverbandes hinwegtrösten.
CfR-Trainerin Melanie Strangulis befand nach dem Abpfiff, dass ihre Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht stattgefunden hat und durch den 0:5-Rückstand die Hypothek für die zweite Halbzeit einfach zu groß gewesen war. Trotzdem hat das Team eine tolle Rückrunde in der Meisterschaft gespielt, die durch den Aufstieg in die Regionalliga gekrönt wurde.
Am Pfingstmontag um 14 Uhr bestreiten die CfR-Damen noch das Kreispokalfinale gegen Tusa 06 auf der Platzanlage von Sportring Eller. Beide Teams sind aber schon durch das Erreichen des Finales für den Niederrheinpokal 2017/2018 qualifiziert.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (46. Elisa Wilson), Sarah Bauer (46. Jasmin Mende), Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Antje Heitmann (66. Justine Rucinski)

1. CfR Damen steigen nach 2:0 Sieg in Klosterhardt in die Regionalliga auf

Auf Wunsch der Gastgeberinnen fand das letzte Meisterschaftsspiel der Linkserinnen bereits am Samstag statt, was durchaus im Interesse der CfR-Damen war, weil dann im Anschluss der dann hoffentlich endgültig sichere Aufstieg gefeiert werden konnte. Mit einem Bus fuhren die Mannschaft und ca. 20 Fans gemeinsam nach Oberhausen.
Eigentlich war den Heerdterinnen der Aufstieg auch vor dem Spiel schon nur noch theoretisch zu nehmen. Dazu hätten sie gegen Klosterhardt verlieren, Solingen seine beiden restlichen Spiele gewinnen und noch 20 Tore bei der Tordifferenz gutmachen müssen. Da man aber nicht bis zum nächsten Sonntag mit der Feier warten wollte war für heute mindestens ein Unentschieden das Ziel.
Die Linkserinnen drängten von Beginn an auf den Führungstreffer, doch die Platzdamen hielten dagegen. Nicht umsonst haben sie fast die gleiche Anzahl von Gegentreffern wie der CfR, hinken aber bei den erzielten Toren um fast 50 hinterher. Während die Gäste immer wieder Torfrau Laura Kunze im Oberhausener Tor prüften hatte CfR-Torhüterin Jacqueline Heindl deutlich weniger zu tun, weil die Abwehr die meisten Angriffe abfing oder der Ball deutlich am Tor vorbeiflog. Trotz zahlreicher Torchancen der Heerdterinnen wollte der Ball einfach nicht im RSV-Tor landen. Dies war zum Teil sicherlich einer gewissen Nervosität geschuldet, zum anderen Teil aber auch dem guten Stellungsspiel von Laura Kunze. In der 33. Spielminute fiel endlich das erlösende 0:1 durch einen 20m-Schuss von Merima Bujak nach Zuspiel von Sarah Bauer. Leider wirkte der Führungstreffer nicht als Weckruf bei den CfR-Damen sondern eher bei den Gastgeberinnen, die durch einige Freistöße und Ecken dem Tor von Jacqueline Heindl deutlich näher kamen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Für die 2. Halbzeit hatten sich die Gäste eigentlich eine rasche Steigerung der Torausbeute vorgenommen, aber es war wie verhext. In der 46. Min. wurde z. B. erst ein Torschuss von Jolina Niewiadomski von links abgewehrt, dann packte die Torfrau bei Merima Bujaks Schuss von rechts eine Glanzparade aus. Nach 55 Minuten landete Jolina Niewiadomski einen Pfostentreffer und als sie in der 59. Min. das Tor traf wollte der Schiedsrichter ein Abseits gesehen haben. In den nächsten 20 Minuten kamen die Gastgeberinnen einem Ausgleichstreffer etwas näher, während die Heerdterinnen einige Male von weiteren Abseitspfiffen des Schiedsrichters gestoppt wurden. In der 74. Min. machte dann erneut Merima Bujak mit dem 0:2 alles klar. Jolina Niewiadomski hatte den Ball im Strafraum quergelegt und Merima Bujak schob ihn an der Torfrau vorbei ins Netz. Die mitgereisten Fans begannen langsam mit der Öffnung der Sektflaschen, doch die CfR-Damen versuchten weiter – leider vergeblich - noch Tore zu schießen.
Als endlich der Schlusspfiff ertönte gab es kein Halten mehr. Als Erste konnte Trainerin Melanie Strangulis einer Sektdusche nicht entkommen, am Ende waren auch die meisten Spielerinnen klatschnass.
Immerhin konnte Melanie Strangulis trotzdem noch feststellen, dass sie wahnsinnig stolz auf ihre Mannschaft ist und auf dass, was sie in der Rückrunde geleistet hat.
Die Rückkehr im Bus verlief feuchtfröhlich und es wurde die ganze Nacht weitergefeiert.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (84. Jessica Dannehl), Elisa Wilson (82. Justine Rucinski), Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Jolina Niewiadomski (87. Manel Miled), Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sarah Bauer, Antje Heitmann
















1. CfR Damen erkämpfen gegen Sportfreunde Baumberg ein 4:1

Im vorletzten Spiel der laufenden Saison trafen die Linkserinnen auf die Sportfreunde Baumberg, gegen die man in den bisherigen vier Spielen noch nicht verloren hatte. Nach dem Unentschieden am letzten Sonntag gegen SV Heißen musste heute ein Sieg her um die Chancen auf die Meisterschaft zu wahren.
Das gestaltete sich aber erst einmal schwieriger als gedacht, weil die Gäste eng deckten und den Platzdamen wenig Raum zur Entfaltung ließen. Trotzdem kamen die Heerdterinnen einige Male in Tornähe ohne daraus jedoch etwas Zählbares zu machen. Auch die Baumbergerinnen hatten ihre Torchance und zwangen CfR-Torfrau Sonja Metz in der 13. Min. zu einer Glanzparade. Nach 17 Spielminuten näherten sich die Gastgeberinnen mit einem Lattentreffer von Jolina Niewiadomski langsam dem Führungstreffer. Dieser fiel dann in der 24. Min. durch Chantal Huppertz, die nach einer Vorlage von Antje Heitmann den Ball zum 1:0 genau in die kleine Lücke zwischen Baumberger Torfrau und dem Torpfosten setzte. Die Linkserinnen drängten weiter auf den Ausbau der Führung, doch es sollte bis zur 37. Min. dauern bevor das 2:0 fiel. Nach einem Diagonalpass von Chantal Huppertz hatte Kathrin Spengler den Ball per Direktabnahme ins Tornetz befördert.
Die Freude darüber währte wohl einen Moment zu lange, denn mit dem Anstoß nahm sich Jennifer Matos Dos Santos den Ball spielte Elisa Wilson und Sonja Metz aus und erzielte in der 38. Min. den Anschlusstreffer zum 2:1. Bis zur Halbzeitpause hatten die CfR-Damen noch zwei hochprozentige Torchancen, bei denen sich die Baumbergerinnen bei ihrer Torfrau Jannika Schormann bedanken mussten, dass nicht weitere Tor fielen.
Direkt nach dem Wiederanpfiff hätten beinahe die Gäste den Ausbau der Führung für die Heerdterinnen besorgt als eine Abwehrspielerin den Ball nur knapp am eigenen Tor vorbei ins Aus beförderte. Im Gegenzug kam dann die Linkser Abwehr zu spät und konnte froh sein, dass der Ball in der 51. Min. genauso knapp neben dem CfR-Tor landete. In der Folge häuften sich nun wieder die Torchancen der Gastgeberinnen. Sowohl Chantal Huppertz als auch Merima Bujak trafen jedoch nur wenige Zentimeter neben das Baumberger Tor. In der 60. Min. musste Torfrau Jannika Schormann mit einer Schulterverletzung das Spielfeld verlassen und wurde durch Feldspielerin Sabrina Malchow ersetzt. Die war gerade mal 15 Min. im Spiel als sie bei dem Versuch einen 25 m - Schuss von Merima Bujak gegen das Lattenkreuz zu erreichen unglücklich auf ihrem Arm landete. Es sah nach einem Bruch aus und das Spiel musste eine Viertelstunde wegen des Einsatzes von Krankenwagen und Notarzt unterbrochen werden. Nach dem Abtransport von Sabrina Malchow ins Krankenhaus konnten die Gäste mangels einsatzfähiger Ersatzspielerinnen nur noch zu zehnt weitermachen. Dadurch hatten die Gastgeberinnen mehr Platz und so traf Jolina Niewiadomski in der 78. Min. schon mal den Pfosten bevor Chantal Huppertz den Ball 2 Minuten später aus ca. 25 m Entfernung zum 3:1 ins Toreck hämmerte. In der 85. Min. fiel dann nach einem Alleingang von Merima Bujak die Außenlinie entlang durch ihren Schuss aus ganz spitzem Winkel mit dem 4:1 die Entscheidung.
Der Respekt von CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis galt der Baumberger Mannschaft, die trotz der schwierigen Situation nach der Verletzung ihrer Torfrau das Spiel zu Ende gebracht hat. Den verletzten Spielerinnen von Baumberg wünschen die CfR-Damen eine baldige Genesung.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Elisa Wilson (88. Justine Rucinski), Sarah Bauer, Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl (88. Verena Bellinghoven), Antje Heitmann













Die CfR-Damen bedankten sich heute bei allen Müttern mit Rosen, die von der Gärtnerei Vishers gesponsert wurden.

07. Mai 2017: CfR Frauen lassen zwei Punkte beim SV Heißen liegen

Im drittletzten Meisterschaftsspiel dieser Saison mussten die Linkserinnen beim Tabellenachten SV Heißen Mülheim antreten, immerhin nicht mehr auf den bekannt grauenvollen Ascheplätzen sondern auf einem sehr neuen Kunstrasenplatz. Allerdings war schon vor dem Anpfiff klar, dass dieses Spiel kein Honiglecken sein würde, weil die Mülheimerinnen eine kampfstarke Mannschaft aufbieten können.
In der ersten Viertelstunde gestaltete sich die Begegnung noch recht ausgeglichen. In der 15. Min. wären beinahe die Platzdamen in Führung gegangen, aber der Ball landete an der Latte. In der Folge erspielten sich die Gäste mehr Torchancen, scheiterten jedoch zumeist daran, dass Heißens Torfrau Kira Hellenkamp immer einen Bruchteil vor den Linkser Angreiferinnen am Ball war. Nach 27 Spielminuten sah es dann nach dem Führungstreffer der Heerdterinnen aus, doch der Ball senkte sich nach einem von Sarah Bauer getretenen Freistoß ganz knapp hinter dem Toreck ins Aus. Selbst wenn Kira Hellenkamp einmal überwunden war, schafften es die Gäste den Ball noch aus kurzer Entfernung über das Tor zu setzen. Deshalb war es für alle Beteiligten eher überraschend, dass in der 37. Min. das 0:1 für die Düsseldorferinnen fiel. Sarah Bauer war bei einer Flanke der Ball vom Fuß gerutscht, an den Innenpfosten geprallt und von dort ins Tornetz gerollt. Bis zum Halbzeitpfiff hatten die Gäste noch zwei gute Torchancen, doch es blieb erst einmal bei der knappen Führung.
Nach der Pausenansprache von CfR-Trainerin Melanie Strangulis erwarteten die Heerdter Fans eigentlich einen Ausbau der Führung, aber bei einem Konter der Gastgeberinnen zog Julia Buhren in der 47. Min. einfach mal aus ca. 35 m ab und der Ball flog unhaltbar für Torfrau Sonja Metz zum 1:1 ins Tor. Die Gäste waren nur kurzfristig geschockt ehe sie weitere Angriffe Richtung Mülheimer Tor starteten. Leider wurden sie dabei immer wieder – nicht jedes Mal berechtigt - vom Schiedsrichter mit Abseitspfiffen gestoppt. Die restliche Ausbeute für die Linkserinnen bestand neben weiteren erfolglosen Angriffen in einem Lattentreffer von Merima Bujak in der 75. Min. und einem von Linn-Karen Fischer in der 90. Min. Die Gastgeberinnen hatten ihrerseits in der 89. Min. sogar die Chance zum Siegtreffer, aber der Ball ging knapp am Tor vorbei.
CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis hatte heute das schwächste Spiel ihrer Mannschaft in der Rückrunde gesehen und befand, dass sich die aufopferungsvoll kämpfenden Heißenerinnen den Punktgewinn verdient hatten.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Natalie Löwe (51. Merima Bujak), Linn-Karen Fischer, Jolina Niewiadomski (65. Chantal Huppertz), Sarah Bauer, Kathrin Spengler, Sabrina Peters, Vivien Hänell (89. Jasmin Mende), Jessica Dannehl, Antje Heitmann

 






30. April 2017: 9:0-Kantersieg der 1. CfR-Damen gegen GSV Moers II

Bei strahlendem Sonnenschein trafen die Linkserinnen auf den Tabellenzehnten GSV Moers II, der im Hinspiel mit 6:0 geschlagen wurde. Da auch die Ersatzbank gut gefüllt war konnte einem angenehmen Sonntagnachmittag eigentlich kaum etwas entgegenstehen.

Bereits mit dem ersten Angriff der Gastgeberinnen hatte Torfrau Yana Theisejans ihre Mühe und kratzte den Ball gerade noch von der Torlinie. Die nachfolgende Ecke konnte zunächst abgewehrt werden, aber bei dem Nachschuss von Jessica Darnehl aus ca. 25 m landete der Ball in der 2. Min. unhaltbar zum 1:0 im Netz. In der nächsten Viertelstunde rollte ein Heerdter Angriff nah dem anderen Richtung Moerser Tor ohne dass etwas Zählbares dabei herauskam. In der 18. Spielminute traf Sabrina Peters immerhin den Pfosten. Fünf Minuten lang kamen nun auch die Gäste in die Nähe des Linkser Strafraumes bevor die Platzdamen das Tempo wieder forcierten. Bei einem CfR-Angriff durch Sarah Bauer landete diese zusammen mit der Moerser Torfrau und einer Abwehrspielerin im Gerangel um den Ball im Strafraum auf dem Boden. Sarah Bauer stand am schnellsten wieder auf und trat gegen den Ball. Die Abwehrspielerin nahm die Hände zu Hilfe um ihn abzuwehren und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den Sabrina Peters in der 24. Min. sicher zum 2:0 verwandelte. Nur 3 Minuten später hatten die Heerdterinnen erneut Grund zum Jubeln als Sarah Linker den Ball nach einer von Antje Heitmann getretenen Ecke mit dem Kopf zum 3:0 ins Tor verlängerte. In der 30. Min. wurde CfR-Torhüterin Sonja Metz endlich auch einmal gefordert und konnte mit einer Parade einen Angriff der Gäste klären. Nach weiteren 4 Minuten rappelte es dann erneut im Netz des Moerser Tores, weil Jolina Niewiadomski einen Sololauf mit dem 4:0 abschloss. In der 39. Min. sah es nach einer Ecke von Sarah Bauer schon nach dem nächsten Torerfolg aus, aber Antje Heitmanns Schuss landete am Pfosten. 1 Minute vor dem Pausenpfiff gelang Merima Bujak nach einer Vorlag von Antje Heitmann dann doch noch das 5:0.
In der zweiten Halbzeit ließen es die Platzdamen erst einmal etwas ruhiger angehen bevor in der 55. Min. Antje Heitmann mit ihrem unnachahmlichen Sprint einen schnellen Ball knapp vor der Torauslinie stoppen konnte. Sie flankte vor das Tor und Sarah Bauer schob zum 6:0 ein. 10 Minuten später war es eine Flanke von Merima Bujak in den Strafraum, bei der Jolina Niewiadomski den Fuß nur noch hinhalten musste, damit der Ball zum 7:0 ins Tor rollte. In der Folge konnten die Gäste zwei bis drei Angriffe starten, die jedoch folgenlos blieben. Stattdessen bediente in der 78. Min. wiederum Merima Bujak Jolina Niewiadomski, die den Ball diesmal zum 8:0 köpfte. 5 Minuten später war Nutznießerin einer weiteren Flanke von Merima Bujak Kathrin Spengler, die mit dem Fuß den Ball zum 9:0 – Endstand über die Torlinie schob.
CfR-Trainerin Melanie Strangulis war heute mit der Leistung ihrer Mannschaft, die den Ball gut laufen ließ, sehr zufrieden und fand, dass der Sieg auch in der Höhe verdient war.


Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (61. Natalie Löwe), Sarah Bauer (61. Chantal Huppertz), Linn-Karen Fischer (61. Vivien Hänell), Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sabrina Peters, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Antje Heitmann


 

17. April 2017: CfR-Damen erreichen das Finale des Niederrheinpokals

Zum Halbfinalspiel im Niederrheinpokal mussten die Linkserinnen zum Landesligisten Fortuna Wuppertal reisen. Dank der Anstoßzeit von 15 Uhr war bis dahin der leichte Schneefilm wieder vom Kunstrasen verschwunden. Die Gäste gingen wegen der höheren Spielklasse favorisiert ins Spiel, hatten aber auch ungleich mehr zu verlieren als die Platzdamen, die auf dem Weg ins Halbfinale bereits zwei Niederrhein­ligisten ausgeschaltet hatten.
Bereits der erste Angriff der Heerdterinnen brachte eine Ecke ein, bei der der Ball jedoch im Nachschuss hinters Tor ging. Auch in der 5. Spielminute bekamen die Gäste einen Eckstoß zuerkannt, aber die Kopfballverlängerung von Sarah Linker landete in den Armen von Torfrau England. Für die Gastgeberinnen lauerte die schnelle Jennifer Jansen immer wieder in der Nähe des CfR-Strafraumes und machte den Linkser Abwehrspielerinnen ein ums andere Mal zu schaffen. In der 15. Minute schauten sich die Heerdter Spielerinnen und die mitgereisten Fans erst einmal ungläubig an, bevor sie den Führungstreffer zum 0:1 bejubelten. Antje Heitmann hatte von der Mittellinie aus sicherlich keinen Torschuss abgeben wollen, aber der Ball sprang vor der Wuppertaler Torfrau auf den Boden und von dort über sie weg ins Tor. Beim nächsten Spielzug konnte sich CfR-Torhüterin Sonja Metz gerade noch in den Schuss einer Fortuna-Spielerin werfen um Schlimmeres zu verhindern. Nach 25 Spielminuten hatten erneut die Düsseldorfer Gäste Grund zur Freude. Kathrin Spengler spielte den Ball von der Mittellinie aus in den Lauf von Merima Bujak, diese umlief die Torfrau und der Ball landete zum 0:2 im Tor. Nach einem Freistoß für die Platzdamen sah es in der 29. Min. dank ziemlichen Gedränges im CfR-Strafraum fast nach dem Anschlusstreffer aus, aber die Abwehr konnte klären. Beim nächsten Wuppertaler Angriff fing Sonja Metz den Ball gerade noch der heranstürmenden Jennifer Jansen vor den Füßen weg. In dieser Phase des Spiels kamen die Gastgeberinnen zu mehr Ballbesitz und damit auch zu mehr Torraumszenen, scheiterten jedoch im Abschluss an der Schuss­genauigkeit oder an der Heerdter Abwehr. Mit dem längst noch nicht beruhigenden 2:0-Vorsprung gingen die Heerdterinnen in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff merkte man den Platzdamen an, dass sie das Spiel noch nicht verloren gaben. Dies dokumentierten sie nach einem Freistoß in der 49. Min. mit einem satten Pfostenschuss. Die Angriffe der Wuppertalerinnen häuften sich. Nach einer Ecke klärte Linn-Karen Fischer für die Linkserinnen in der 57. Min. per Kopf knapp über das Tor, so dass einige Fans den Ball schon im Netz gesehen hatten. Den nächsten Ansturm der Gastgeberinnen konnte Sonja Metz durch eine Glanzparade entschärfen. Bei einem Konter der Linkserinnen in der 62. Min. war Sabrina Peters nur durch ein Foul kurz vor dem Strafraum zu stoppen, der Schiedsrichter erkannte auf Vorteil und gab keinen Freistoß. Der Angriff brachte letztlich nur eine folgenlose Ecke ein. Auch in der Folge wechselten sich nun die Vorstöße Richtung des gegnerischen Strafraumes ab und blieben nicht so einseitig wie zu Beginn der zweiten Halbzeit nur den Wuppertalerinnen vorbehalten. In der 72. Min. sorgte eine vom Schiedsrichter nicht gegebene gelbe Karte für Unmut auf Linkser Seite. Sonja Metz hielt den Ball nach einem Fortuna-Torschuss sicher in den Händen, wurde aber trotzdem noch von einer Wuppertaler Stürmerin zu Boden gerammt. Drei Minuten später lag der Ausbau der CfR-Führung in der Luft als Vivien Hänell eine Flanke von Antje Heitmann erlief, doch der Ball landete neben dem Tor. Auf der anderen Seite des Spielfeldes konnte Sonja Metz den Ball nach einer Ecke nur wegfausten und der Heerdter Anhang war froh, dass sich eine bestens postierte Wuppertalerin mit einer eleganten Drehung selbst von den Beinen holte. In der 84. Min. war Sonja Metz erneut das Opfer einer übermotivierten Spielerin der Gastgeberinnen und landete nach einem – ebenfalls nicht geahndeten - Foul wieder unsanft auf dem Boden. Es sah schon nach einer nötigen Auswechslung aus, aber Sonja Metz biss auf die Zähne und hielt bis zum Ende durch, das nicht nur von ihr herbeigesehnt wurde.
Als endlich der Schlusspfiff des Schiedsrichters ertönte, konnten sich die Heerdterinnen und ihre Fans über das Erreichen des Finales im Niederrheinpokal freuen, in dem sie auf SV Walbeck treffen, die den Regionalligisten Borussia Bocholt mit 3:1 besiegten.
CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis hatte heute einen richtigen „Grottenkick“ gesehen und befand, dass nur das Erreichen des Finales zählt.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Natalie Löwe, Linn-Karen Fischer, Jolina Niewiadomski, Sarah Bauer (50. Chantal Huppertz), Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sabrina Peters, Vivien Hänell, Antje Heitmann

09. April  2017: CfR-Frauen kommen mit einem 3:1-Sieg aus Essen zurück

Nachdem die Spvg Schonnebeck in der vergangenen Woche ihre erste Damenmannschaft aus der Niederrheinliga zurückgezogen hatte und damit sämtliche gegen sie ausgetragenen Spiele nicht gewertet werden ergibt sich an der Tabellenspitze ein völlig neues Bild. Da Walbeck zweimal und Solingen einmal gewonnen und einmal verloren hatte büßen sie 6 bzw. 3 Punkte ein. Die Linkserinnen mussten keine Punkte abgeben, da sie bisher nur ein Spiel gegen Schonnebeck austrugen und dieses verloren.

Mit der Bürde des Tabellenführers traf man also heute bei strahlendem Sonnenschein auf die 3. Damen der SGS Essen, bei denen man in der vergangenen Saison mit 8:4 untergegangen war.
Soweit sollte es natürlich heute nicht kommen, aber schon die ersten Angriffe der Platzdamen verhießen nichts Gutes und erweckten den Eindruck, als wolle man die Gäste gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Das 1:0 in der 9. Min. durch einen 15m-Schuß von Stefanie Rohrbeck war da nur die logische Konsequenz, wirkte allerdings auch als Weckruf für die Gäste, die diesen bei der frühen Anstoßzeit von 11 Uhr und dem daraus resultierenden Treffpunkt um 8.45 Uhr beim CfR wohl nötig hatten. Nach einem Lattentreffer der SGS in der 16. Min. und zwei Ecken direkt im Anschluss besannen sich die Heerdterinnen auf das Fußballspielen und kamen endlich zu Torraumszenen. In der 23. Spielminute gab es auch für die mitgereisten Linkser Fans Grund zum Jubeln. Nach einer Vorlage von Kathrin Spengler landete der Ball bei Merima Bujak, die Torfrau Stefanie Löhr ausspielte und zum 1:1 einschoss. Nur eine Minute später wären die CfR-Damen beinahe in Führung gegangen, aber die Torhüterin packte eine Glanzparade aus und konnte den von Jolina Niewiadomski getretenen Ball abwehren. Bis zur Pause gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen und brachte auf beiden Seiten nichts Zählbares.
Nach der Pausenansprache von Trainerin Melanie Strangulis begannen die Linkserinnen die zweite Halbzeit wesentlich mutiger und wurden schon in der 48. Min. dafür belohnt. Kathrin Spengler spielte den Ball in den Lauf von Merima Bujak, die der Essener Torfrau keine Chance ließ und das 1:2 erzielte. Auch wenn die Gäste nun viel besser im Spiel waren, verloren die Angriffe der Platzdamen nichts von ihrer Gefährlichkeit. In der 60. Min. lag dann aber wieder ein Tor für die Heerdterinnen in der Luft als Kathrin Spengler nach einer Flanke von Antje Heitmann nur um wenige Zentimeter am Ball vorbeirutschte. 7 Minuten später fiel das vorentscheidende 1:3 für die Düsseldorfer Damen. Eine weitere Flanke von Antje Heitmann verlängerte Kathrin Spengler unhaltbar mit dem Kopf ins Essener Tor. Die Platzdamen gaben sich noch nicht geschlagen und bemühten sich um den Anschlusstreffer, aber in der 73. Min. musste sich erst einmal Stefanie Löhr ganz lang machen um einen Torschuss von Antje Heitmann gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte zu lenken. Die restlichen Spielminuten gehörten nun eindeutig den Gästen, wenn auch die SGS noch einige Male am CfR-Strafraum auftauchte.
Nach dem Abpfiff befand CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis, dass Schönebeck spielerisch für sie zu den Top 3 der Niederrheinliga gehört. Dementsprechend schwer war auch das heutige Spiel, aber die Mannschaft hat insbesondere in der 2. Hälfte überzeugt und sich die 3 Punkte verdient.

Im nächsten Spiel müssen die CfR-Damen am Ostermontag um 15 Uhr im Niederrheinpokal bei Fortuna Wuppertal antreten.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven, Jolina Niewiadomski (72. Elisa Wilson), Linn-Karen Fischer, Sarah Bauer (83. Vivien Hänell), Kathrin Spengler, Merima Bujak (90. Natalie Löwe), Sabrina Peters, Jessica Dannehl, Antje Heitmann

 







Während Melanie Strangulis mit Elisa Wilson das Spiel analysiert, macht es sich die restliche Ersatzbank in der Sonne gemütlich.


02. April 2017: CfR Frauen gewinnen 3:0 gegen Tura Brüggen

Nachdem die Linkserinnen Tura Brüggen im Hinspiel durch ein Unentschieden den ersten Punkt-gewinn der Saison beschert hatten wollten sie heute nicht so großzügig sein. Das Spiel sollte sich jedoch zäher gestalten als das nach dem überzeugenden CfR-Sieg vom letzten Sonntag gegen SV Walbeck zu erwarten war.
Die Heerdterinnen bestimmten von Beginn an das Spiel und versuchten mit Schüssen aus allen möglichen Torentfernungen den Führungstreffer zu erzielen. Der Ball flog aber entweder am Tor vorbei oder landete in den Armen von TuRa-Torfrau Sabrina Staufenbiel. Erst in der 23. Min. hatte der Linkser Anhang Grund zum Jubeln. Bei einer von Sarah Bauer getretenen Ecke bekam der Ball so viel Effet, dass er sich zum 1:0 ins Tornetz drehte. Leider war mit diesem Tor der Knoten bei den Platzdamen nicht geplatzt sondern das vergebliche Toreschiessen ging munter weiter. Selbst mit
z. B. drei bis fünf Nachschüssen landete der Ball einfach nicht im Tor der Gäste. Diese schafften es bei ihren wenigen Angriffen gerade einmal bis zum CfR-Strafraum. In der 40. Min. kam die Linkser Torfrau Jacqueline Heindl dazu - gefühlt – den ersten Ball zu fangen und 3 Minuten später musste Abwehrspielerin Sarah Linker im letzten Moment im eigenen Strafraum vor einer Brüggener Stürmerin klären.
Nach einer energischen Pausenansprache von Trainerin Melanie Strangulis betraten die Gastgebe-rinnen den Platz mit dem festen Willen die Führung weiter auszubauen. Aber auch jetzt blieben sie mit dem Versuch aus verschiedenen Entfernungen das Tor zu treffen weiterhin erfolglos. Statt-dessen konnte Jessica Dannehl in der 55. Min. den Ball bei einem Brüggener Angriff gerade noch zur Ecke klären. Auch in der 59. Min. kamen die Gäste dem Ausgleich näher, aber die Heerdter Abwehr konnte dies verhindern. Auf der anderen Seite sah es in der 63. Min. schon nach dem nächsten Tor für die Gastgeberinnen aus als Kathrin Spengler die Brüggener Torfrau überwunden hatte, doch eine Abwehrspielerin kratzte den Ball gerade noch von der Torlinie. Sechs Minuten später verhinderte nur eine reaktionsschnelle Fußabwehr von Sabrina Staufenbiel den Torerfolg für den CfR. In der 74. Min. war es endlich soweit. Merima Bujak zog aus ca. 25 m ab und der Ball glitt der Torhüterin durch die Hände zum 2:0 ins Tornetz. Fünf Minuten später hätten die Gäste beinahe den Anschlusstreffer erzielt, aber Jacqueline Heindl zeigte sich nicht weniger reaktions-schnell als ihr Gegenüber und entschärfte einen Torschuss der Brüggenerinnen aus ca. 10 m mit einer Glanzparade. Nach 85 Spielminuten machten die Platzdamen den Sack endlich zu. Nach einer von Sarah Bauer getretenen Ecke erzielte Kathrin Spengler im Nachschuss das erlösende 3:0.

CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis befand zwar, dass sich ihre Mannschaft heute schwer getan hat und nicht wirklich überzeugte, gefährdet war der Sieg aber zu keiner Zeit.
Da SV Walbeck gegen SV Heissen Mülheim nicht über ein 1:1 hinaus kam und Eintracht Solingen gegen RSV/GA Klosterhardt verloren hat sieht die Tabelle im Moment so aus, dass SV Walbeck vor dem CfR und Solingen liegt und alle drei Mannschaften 38 Punkte haben.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker (46. Elisa Wilson), Verena Bellinghoven, Sarah Bauer (86. Natalie Löwe), Linn-Karen Fischer, Kathrin Spengler, Merima Bujak (86. Vivien Hänell), Sabrina Peters,  Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Antje Heitmann


26. März 2017: CfR-Damen schlagen SV Walbeck auswärts mit 3:0

Im heutigen Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer SV Walbeck ging es für die Linkserinnen darum den Kontakt zu den beiden vor ihnen liegenden Mannschaften nicht zu verlieren, nachdem das Spiel gegen Eintracht Solingen vor zwei Wochen den zweiten Tabellenplatz gekostet hatte.
Die Platzdamen begannen das Spiel mit Angriffen im Minutentakt, konnten jedoch CfR-Torfrau Sonja Metz nicht überwinden. Nach fünf Minuten waren dann auch die Gäste im Spiel ange­kommen und setzten nun ihrerseits die Walbecker Abwehr und Torfrau Viola Koblenz unter Druck. In der 15. Min. sah es nach einem Torerfolg für die Gastgeberinnen durch Lena Pasch aus, aber Sonja Metz packte eine Glanzparade aus und klärte zur Ecke, bei der Ball auf dem Tornetz landete. In der Folge kamen beide Mannschaften zu Torraumszenen, wobei die Heerdterinnen eindeutig mehr vom Spiel hatten. Trotzdem lag in der 41. Min. der Führungstreffer für Walbeck in der Luft, als Sarah Linker bei einem Rettungsversuch den Ball gegen die Torlatte köpfte. Nachdem der Heerdter Anhang sich von dem Schrecken erholt hatte ging es auf der anderen Seite mit einem 30m-Schuss von Kathrin Spengler weiter, der nur knapp das Tor verfehlte.
Nach einer motivierenden Pausenansprache von CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis machten die Gäste da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Nach einer Flanke von Antje Heitmann klärte die Walbecker Abwehr ins Toraus. Bei der nachfolgenden Ecke von Sarah Bauer konnte Torfrau Viola Koblenz den Ball nur wegfausten, er landete bei Sabrina Peters und im Nach-schuss in der 52. Min. zum 0:1 im Tor. Dass auch die Walbecker Torhüterin ihre Qualitäten hat konnte sie sechs Minuten später bei einem Schuss von Kathrin Spengler aus 35m beweisen, den sie mit einer Parade entschärfte. In der 63. Min. musste Walbecks Torjägerin Lena Pasch, die nur zu Beginn des Spiels einiges von ihrem Können zeigen konnte, verletzt vom Platz. Kaum war die Auswechslung vollzogen kamen die Heerdter Damen erneut in die Nähe des Walbecker Strafraums. Antje Heitmann bediente Kathrin Spengler mit einer passgenauen Flanke und diese packte mit ihrem 25m-Volleyschuss zum 0:2 ein „Tor des Monats“ aus. Die Gastgeberinnen bäumten sich noch einmal kurz auf und kamen dem Anschlusstreffer in der 69. Min. etwas näher, aber Sonja Metz war zur Stelle und klärte mit dem Fuß die Situation. Nach einem Foul an Kathrin Spengler in einer Entfernung von ca. 20m vom Tor verlängerte Sabrina Peters den von Sarah Bauer getretenen Freistoß in der 76. Min. mit dem Kopf zum 0:3. Damit war das Spiel entschieden, zumal die Linkserinnen dem Ausbau ihrer Führung einige Male näher waren als die Platzdamen einem Ehrentreffer.
Melanie Strangulis lobte ihr Team nach dem Abpfiff für diese tolle Mannschaftsleistung, auf die man zu Recht stolz sein kann. Es wurde alles umgesetzt, was sich die Mannschaft vorgenommen hatte und deshalb war der Sieg absolut verdient.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (87. Vivien Hänell), Sarah Bauer, Linn-Karen Fischer, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sabrina Peters, Jolina Niewiadomski (87. Elisa Wilson), Jessica Dannehl, Antje Heitmann

19. März 2017: CfR-Damen I schlagen SV Budberg I mit 3:1

Nach der doch sehr unbefriedigenden Leistung vom letzten Sonntag gegen Eintracht Solingen waren die Linkserinnen sichtbar bemüht von Beginn an Wiedergutmachung zu betreiben.
Bereits bei den ersten Heerdter Angriffen in der 3. und in der 6. Min. bekam die Budberger Torfrau den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle. Auf der anderen Seite machte CfR-Torhüterin Sonja Metz einen wesentlich sicheren Eindruck, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball nach zehn Spielminuten einfach nicht aus der Hälfte der Platzdamen geklärt werden konnte. Umso über­raschender kam deshalb wohl auch für die Gäste ein Linkser Angriff in der 13. Min., den Kathrin Spengler mit einem satten 25 m–Schuss zum 1:0 abschloss. Die Freude über den Torerfolg war kaum verklungen, als es schon wieder im Budberger Tor rappelte. In der 15. Min. legte Kathrin Spengler am Strafraum auf Antje Heitmann ab, die den Ball zum 2:0 in den rechten Torwinkel versenkte. Leider sonnten sich die Gastgeberinnen diesmal ein wenig zu lange im Glücksgefühl des zweiten Tores, so dass Nadine Spitalar in der 19. Min. den Ball an Sonja Metz vorbei zum 2:1-Anschlusstreffer legen konnte. Nun waren die Platzdamen wieder wacher und erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. Allerdings ließen auch die Gäste nichts anbrennen und hätten in der 28. Min. nach einer Ecke den Ausgleich erzielen können, wenn nicht der Ball durch sämtliche Beine im Strafraum hindurchgerollt wäre. 5 Minuten später war es an den Heerdterinnen die Luft anzuhalten als Sarah Bauer nur die Latte traf. In der 37. Min. hatte Abwehrspielerin Natalie Löwe das nächste Tor auf dem Fuß, aber beim Querpass im 5m-Raum trat Sarah Bauer ganz knapp am Ball vorbei. In der nächsten Spiel-situation nur zwei Minuten später stand Sarah Bauer jedoch goldrichtig um einen Pass von Linn-Karen Fischer in den Rückraum zum 3:1 im Tor unterzubringen. Die Gäste steckten nicht auf, scheiterten allerdings kurz vor dem Pausenpfiff zwei Mal an der Geistesgegenwart von Sonja Metz, die den einschussbereiten Budberger Stürmerinnen den Ball jeweils noch vom Fuß „klaute“.
In der zweiten Halbzeit setzten die Gastgeberinnen ihre Bemühungen etwas für das Torverhältnis zu tun fort, scheiterten nun jedoch an der inzwischen „warmgespielten“ Budberger Torfrau. Auch der Versuch von Weitschüssen brachte nichts Zählbares ein. In der 69. Min. sorgte ein Missverständnis zwischen Sonja Metz und Abwehrspielerin Sarah Linker für Gefahr im Linkser Strafraum, aber auch diese Situation konnte geklärt werden. 3 Minuten später stellte sich eine Budberger Abwehrspielerin einem Schuss von Kathrin Spengler entgegen, was sie sicherlich sofort bereut hat. Die Aktion brachte ihr eine mehrminütige Behandlungspause und vermutlich Kopfschmerzen ein. Trotz weiterer Tor-chancen für die Gastgeberinnen langte es in der 90. Min. nur noch zu einem Lattentreffer von Kathrin Spengler.
Vom Hinspiel her hatte sicherlich mancher die Budbergerinnen stärker in Erinnerung, aber möglicherweise steckte ihnen noch das Nachholspiel im Niederrheinpokal vom Mittwoch gegen den Regionalligisten Borussia Bocholt in den Knochen.
CfR-Interimstrainerin Melanie Strangulis hatte auf jeden Fall eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche gesehen und befand, dass der Ball phasenweise gut gelaufen war, so dass durchaus ein höherer Sieg möglich gewesen wäre.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Natalie Löwe, Verena Bellinghoven (80. Jolina Niewiadomski), Sarah Bauer (80. Elisa Wilson), Linn-Karen Fischer, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sabrina Peters, Vivien Hänell, Antje Heitmann


12. März 2017: 0:3-Niederlage der 1. CfR-Frauen bei Eintracht Solingen I

Personell angeschlagen und unterbesetzt trafen die Linkserinnen heute auswärts auf den punktgleichen Verfolger Eintracht Solingen. Da die 2. CfR-Damen direkt vorher gegen die 2. Mannschaft der Solingerinnen gespielt hatten setzten sich dankenswerterweise Eva Vitting und Ceyda Kötek auf die Ersatzbank der ersten Mannschaft.
Hatten die Gäste in den ersten fünf Spielminuten immerhin noch einen Freistoß und eine Ecke zu verzeichnen, so machten von da an die Platzdamen den stärkeren Druck und kamen dem CfR-Tor immer näher. In der 21. Min. sah CfR-Torfrau Jacqueline Heindl bei einer Ballannahme die Solinger Stürmerin Mia Kalasic zu spät, musste ins Dribbling, verlor den Ball und es hieß 1:0. Die Heerdterinnen steckten nicht auf und kamen in der Folge auch zu einigen Torraumszenen. Die beste Torchance versprach in der 32. Min. ein Freistoß an der Strafraumgrenze, aber der Schuss landete direkt in den Armen der Solinger Torfrau. Auch weitere Torschüsse von Kathrin Spengler und Antje Heitmann blieben erfolglos. Stattdessen hätten die Gastgeberinnen in der 42. Min. beinahe die Führung ausgebaut, aber nach einem Freistoß für die Solingerinnen auf der Höhe des Strafraums landete der Ball nur an der Torlatte.
Kurz nach dem Wiederanpfiff prallte der Ball bei einem Solinger Weitschuss in der 47. Min. direkt noch einmal an die Latte. Während die Linkser Angriffe in der Folge zu harmlos blieben, erhöhte in der 56. Min. erneut Mia Kalasic für die Gastgeberinnen auf 2:0. Beim nächsten Angriff der Platzdamen brach CfR-Spielerin Verena Bellinghoven mit einer Kreislaufschwäche auf dem Spielfeld zusammen und musste erst einmal fünf Minuten behandelt werden bevor sie es überhaupt verlassen konnte. Sie wurde vorsichtshalber mit dem Krankenwagen in ein Solinger Krankenhaus gebracht von wo sie zwischenzeitlich wieder nach Hause zurückgekehrt ist. Obwohl etwas geschockt vom Zusammenbruch ihrer Mitspielerin bemühten sich die Heerdterinnen weiterhin um den Anschlusstreffer, aber der Ball wollte einfach nicht im Solinger Tor landen. Stattdessen erhöhte in der 80. Min. Mia Kalasic mit ihrem dritten Tor des Spiels zum 3:0-Endstand.
CfR-Trainerin Melanie Strangulis befand, dass ihre Mannschaft heute zu viele einfache Fehler gemacht hat und sich sowohl mental als auch körperlich in keiner guten Verfassung befindet. Da war es nach einem Rückstand besonders schwer das Spiel noch zu drehen

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (58. Natalie Löwe), Jolina Niewiadomski, Sarah Bauer, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sabrina Peters (65. Eva Vitting), Vivien Hänell, Jessica Dannehl, Antje Heitmann


06. März 2017: 1.CfR-Damen erkämpfen gegen FC Mönchengladbach ein 3:2

Zum dritten Mal in dieser Saison trafen die Linkserinnen auf den 1. FC Mönchengladbach. War das Hinrunden-Spiel mit 3:0 noch recht deutlich ausgegangen so sah es im Viertelfinale des Verbands-pokals mit 2:1 schon etwas knapper aus.

Die CfR-Damen waren also gewarnt, obwohl sie nahezu in Bestbesetzung antreten konnten. Die Gäste begannen mit einem wahren Sturmlauf und kamen bereits in den ersten beiden Spielminuten zu zwei Ecken, die allerdings nichts einbrachten. Überhaupt erspielten sich die Gladbacherinnen in den folgenden 30 Minuten mehr Torraumszenen als der favorisierte Tabellenzweite. Die vorerst beste Torchance der Platzdamen ergab sich in der 33. Min. bei einem 30m-Freistoß von Sarah Bauer nach einem Foul an Kathrin Spengler, aber der Ball ging knapp am Tor vorbei. 7 Minuten später sah es nach einer Ecke für den CfR erneut nach einem Torerfolg aus, doch zwei Nachschüsse auf das Gladbacher Tor konnte die FC-Abwehr parieren. In der 45. Min. wurde Kathrin Spengler an der Strafraumgrenze bereits zum dritten Mal mit einem Foul unsanft von den Beinen geholt. Wer sie vom Platz humpeln sah hätte sicherlich keinen Cent darauf verwettet, dass sie zur zweiten Halbzeit wieder antreten würde. Der nachfolgende Freistoß konnte von den Gästen leider abgewehrt werden.


Beim Wiederanpfiff war dann tatsächlich Kathrin Spengler weiterhin im Spiel. Sie lief zwar noch etwas unrund, aber das hinderte sie nicht in der 47. Min. einen 30m-Schuß zu wagen, der jedoch über das Tor ging. Auch der nächste CfR-Angriff begann vielversprechend mit einem Pfostenschuss von Sarah Bauer, brachte aber trotz dreier Nachschüsse ebenso wenig etwas ein wie in der 49 Min. ein weiterer Torschuss von Kathrin Spengler. Nach einer von Sarah Bauer getretenen Ecke in der 53. Min war Kathrin Spengler mit dem Kopf zur Stelle und verlängerte den Ball zum umjubelten 1:0 ins Gladbacher Tor. Die Gäste steckten nicht auf und beschäftigten CfR-Torfrau Jacqueline Heindl und ihre Abwehr immer wieder mit schnellen Kontern. Bei einem weiteren Angriff traf eine Heerdter Abwehrspielerin im Strafraum nicht den Ball sondern ihre Gegenspielerin und der Schiedsrichter erkannte auf Strafstoß. Jennifer Stinshoff verwandelte diesen in der 75. Min sicher zum 1:1. Fünf Minuten später war es Torjägerin Jolina Niewiadomski, die einen 35m-Schuß zum 2:1 und damit zur erneuten Führung im gegnerischen Tor versenkte. Die Freude hierüber währte genau 4 Minuten bis in der 84. Min. Sabrina Weyers mit einem Heber über Jacqueline Heindl hinweg zum 2:2 ausglich. Während die Gäste vor dem Spiel vermutlich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wären wollten jetzt beide Teams den Sieg. Dabei hatten die Gastgeberinnen das bessere Ende für sich als Antje Heitmann in der 90. Min. einen Zauberball auspackte und alle Anwesenden statt mit einer Flanke mit einem direkten Torschuss zum 3:2 überraschte. Obwohl die Heerdterinnen den Abpfiff herbeisehnten ließ der Schiedsrichter unendliche 7 Minuten nachspielen, die jedoch am Sieg der CfR-Damen nichts mehr änderten.
Melanie Strangulis als CfR-Interimstrainerin war im Vorfeld klar gewesen, dass es ein schweres Spiel geben würde. Sie bestätigte ihrer Mannschaft aber auch, dass sie heute Charakter und endlich auch wieder Spielfreude gezeigt hatte.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Natalie Löwe, Verena Bellinghoven, Sarah Bauer, Kathrin Spengler, Merima Bujak (75. Linn-Karen Fischer), Sabrina Peters, Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski (94. Sophie Franke), Antje Heitmann

19. Februar 2017:  1.CfR-Damen qualifizieren sich im Verbandspokal für das Halbfinale

Im Viertelfinale des Niederrheinpokals trafen die Linkserinnen zu Hause als Favoritinnen auf den Tabellenzwölften der Niederrheinliga, den 1. FC Mönchengladbach.
Dieser Favoritenrolle konnten sie aber erst einmal überhaupt nicht gerecht werden. Zum Teil lag es vielleicht daran, dass mit Antje Heitmann, Sabrina Peters und Linn-Karen Fischer drei Stammspielerinnen verhindert waren und Jenny Schmermbeck und Jasmin Mende längerfristig verletzt sind. Den anderen Teil machte möglicherweise der größere Einsatzwille der Gäste aus.
Jedenfalls hatten diese anfangs mehr vom Spiel und in der 9. Min. mit einem Weitschuss aus ca. 35 m auch eine gute Torchance, die CfR-Torfrau Jacqueline Heindl aber mit einem sicheren Griff zum Ball vereiteln konnte. Beide Teams drängten in der Folge Richtung gegnerisches Tor, blieben jedoch erfolglos. In der 30. Min. winkte schon ein Torerfolg für die Gastgeberinnen, da die Torfrau überwunden war, die Abwehr konnte allerdings aushelfen. 8 Minuten später sah es erneut hoffnungsvoll für die Platzdamen aus als Kathrin Spengler Jolina Niewiadomski aus 30 m Entfernung mit einem Pass bediente, aber deren Schuss aufs Tor konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden. In der 42. Min. hatten die Heerdter Fans endlich wirklich Grund zum Jubeln. Nach einer von Sarah Bauer getretenen Ecke lenkte Sarah Linker den Ball mit dem Spann zum 1:0 über die Torlinie. Ein Freistoß für die Gäste auf Höhe des CfR-Strafraumes in der 43. Min. ging über das Tor.
Nach einer energischen Pausenansprache durch CfR-Trainer Peter Vogel kamen die Linkserinnen motiviert auf den Platz zurück. Dies zeigte sich bereits in der 46. Min. als ein Diagonalpass von Jolina Niewiadomski am Strafraum bei Kathrin Spengler landete. Sie nahm den Ball mit der Brust an und legte ihn aus der Drehung heraus an der Gladbacher Torfrau vorbei zum 2:0 ins Netz. In den nächsten 10 Minuten hatten die CfR-Damen noch mehrere Torchancen, bei denen der Ball jedoch am Tor vorbei ging. Das rächte sich beinahe in der 58. Min. bei einem Konter der Gäste. Der Ball rollte an Torfrau Jacqueline Heindl und – in Zeitlupe – auch am Tor vorbei. Der nächste Angriff war nicht weniger gefährlich, aber Jacqueline Heindl bekam den Fuß noch an den Ball und konnte klären. Das vergebliche Tore schießen ging für die Gastgeberinnen weiter und das sollte sich in der 82. Minute rächen. Nachdem bei einem Gladbacher Angriff der Ball aus 5 m Entfernung noch am Tor vorbei ging, landete er in der nächsten Situation aus spitzem Winkel zum 2:1 im Heerdter Kasten. Danach wurde es noch einmal hektisch und auch etwas ruppig auf dem Platz, was den Linkserinnen zwei gelbe Karten für taktische Fouls einbrachte.
Am Ende konnten die Platzdamen den knappen Vorsprung über die Zeit retten und haben sich damit für das Halbfinale am 15.04.2017 (Ostersamstag) gegen den Landesligisten Fortuna Wuppertal qualifiziert.
CfR-Coach Peter Vogel befand, dass sich seine Mannschaft heute nicht mit „Ruhm bekleckerte“ und sich im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause sehr schwer getan hat.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Natalie Löwe, Ceyda Kötek (62. Sophie Franke), Verena Bellinghoven (85. Eva Vitting), Sarah Bauer, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski (90. Nicole Liedtke), Jessica Dannehl


 21. Januar 2017: C1 Juniorinnen gewinnen 5:2

Unsere C1 Juniorinnen mit den Trainerinnen Natalie Hoost und Julika Becker haben am Samstag 5:2 gewonnen und spielen nun am 11.02.17 im Achtelfinale des Verbandspokals. Wir wpnschen euch viel Erfolg.








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07. Januar 2017:
CfR - Damen gewinnen Kreishallenpokal 2017

Der Kreishallenpokal 2017 fand in der Sporthalle Kikweg der Dieter-Forte-Gesamtschule in Eller statt. Ausrichter für den Kreis 1 war der FSV Hilden.
Wegen der großen Anzahl von 15 teilnehmenden Mannschaften wurde erstmals eine Qualifikationsrunde für die 8 Kreisligisten des Kreises 1 vorgeschaltet, in der sich die beiden Gruppenersten und der Sieger eines Platzierungsspiels zwischen den beiden Gruppenzweiten für die Vorrunde mit den 7 höherklassigen Düsseldorfer Mannschaften qualifizieren konnten. Das Startrecht für die Vorrunde erreichten als Gruppenerste FSV Hilden und Garather SV und als bester Gruppenzweiter Post SV.
Gespielt wurde jeweils 1 x 10 Min. nach Futsal-Regeln mit einem entsprechenden Ball. Man konnte in den ersten Spielen sehen, dass der ungewohnte Ball den meisten Spielerinnen doch erhebliche Schwierigkeiten bereitete, aber im Lauf des Turniers gewöhnte man sich immer besser daran. Das galt im Übrigen auch für die Linkserinnen zu, die zwar eine Sonder-Trainingseinheit in der Halle bestritten hatten, aber mangels eines Futsal-Balles nur mit den normalen Fußbällen üben konnten.
In der Gruppe A trafen die CfR-Damen auf die Bezirksligisten 1. FFC, SV Oberbilk und FC Tannenhof sowie auf den Kreisligisten Garather SV. Die Gruppe B bestand aus dem Landesligisten Tusa 06, den Bezirksligisten DSC 99 und SR Eller sowie aus den Kreisligisten FSV Hilden und Post SV.
Die Linkserinnen kamen in der ersten Partie gegen den 1. FFC über ein 0:0 nicht hinaus, sollten sich jedoch im Verlauf des Turniers noch steigern. Bereits in ihrem zweiten Spiel gegen SV Oberbilk erzielten sie mit 6:0 das höchste Ergebnis des Turniers. Torschützinnen waren 2 x Merima Bujak (4.), Sarah Bauer (6.), Sarah Linker (6.), Natalie Löwe (8.) und Jolina Niewiadomski (10.). In der 3. Partie trafen die Heerdterinnen auf den FC Tannenhof, der mit 3:1 geschlagen wurde. Die Tore erzielten Jessica Dannehl (4.), Jolina Niewiadomski (6.) und Natalie Löwe (7.). Im 4. Spiel gegen den Garather SV ging es zur Überraschung vieler Zuschauer um den Gruppensieg. Die Garather Damen waren bis zu diesem Zeitpunkt mit 9 Punkten ungeschlagene Tabellenführerinnen, während die CfR-Damen nur 7 Punkte auf dem Konto hatten. Die Linkserinnen zeigten ihren Gegnerinnen, die immerhin schon seit 10 Uhr im Einsatz waren, ziemlich früh ihre Grenzen auf und gingen mit einem 3:0 als Siegerinnen und mit 10 Punkten als Gruppenerste der Gruppe A vom Platz. Torschützinnen waren Jenny Schmermbeck (3.), Jessica Dannehl (4. + 5.). Gruppenzweite wurden die Garatherinnen.
In der Gruppe B gestaltete sich die Sache nicht so klar. Vor dem vierten Spiel führte Tusa 06 die Tabelle mit 7 Punkten an, während DSC 99 und SR Eller auf 4 Punkte kamen. Nachdem DSC im letzten Spiel nur 1 Punkt erkämpfen konnte, setzten sich Tusa und SR Eller in ihren Partien als Sieger durch. Damit schloss Tusa die Vorrunde als Gruppenerster mit 10 Punkten ab und SR Eller kam als Zweiter auf 7 Punkte.
Wie geplant um 17.50 Uhr startete das erste Halbfinale zwischen dem CfR und SR Eller. Die Heerdterinnen gingen durch Jenny Schmermbeck (2.) und Merima Bujak (5.) mit 2:0 in Führung ehe Eller in der 7. Min den Anschlusstreffer erzielte. Es wurde noch einmal spannend, aber das 2:1 konnte über die Zeit gerettet werden. Im 2. Halbfinale zwischen dem Garather SV und Tusa hieß der Sieger mit einem klaren 4:0 Tusa.
Damit trafen im Endspiel – nicht ganz unerwartet - die beiden höchstspielenden Düsseldorfer Damenmannschaften aufeinander, die am Pfingstmontag 2017 auch den Kreispokal untereinander ausspielen werden.
Dieses prestigeträchtige Derby wollten die langjährigen Rivalen natürlich beide gewinnen, aber es dauerte bis zur 6. Min. ehe Tusa mit 1:0 in Führung ging. Da Sarah Bauer in der 9. Min. der Ausgleich zum 1:1 gelang musste der Sieger im 6 m – Schießen ermittelt werden. Während bei Tusa die ersten drei Schützinnen erfolglos blieben waren es beim CfR nur zwei. Jolina Niewiadomski erzielte als 3. Linkser Schützin das 2:1, danach traf Tusa zum 2:2. Sarah Linker brachte den CfR wieder mit 3:2 in Führung, aber Tusas 5. Schützin glich zum 3:3 aus. Nun lag der Turniersieg auf dem Fuß von Merima Bujak, die nervenstark zum 4:3 – Endstand verwandelte.

Der Jubel im Heerdter Lager war groß, zum einen über den ansehnlichen Wanderpokal und zum anderen, weil man sich mit dem Kreishallenpokal-Sieg für die Endrunde im ARAG-Hallenpokal 2017 qualifiziert hat, der am 29.01.2017 in der Euregio-Halle in Bocholt stattfindet.
Da alle teilnehmenden Mannschaften einen Futsal-Ball überreicht bekamen steht einer weiteren Trainingseinheit nun mit dem richtigen Spielgerät nichts mehr im Wege.

Für den CfR kamen beim Turnier zum Einsatz:
Jacqueline Heindl; Sarah Bauer, Verena Bellinghoven, Merima Bujak, Jessica Dannehl, Sophie Franke, Vivien Hänell, Sarah Linker, Natalie Löwe, Jolina Niewiadomski, Jenny Schmermbeck