Düsseldorfer Club für Rasenspiele linksrheinisch 1919 e.V.

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Hier gibt es eine Auswahl an Spielberichten und immer unseren aktuellen Spielplan:











Spielberichte von Sabine Klees:

17. September 2017: Erster Regionalliga Punkt für die CfR Damen genen SGS Essen II

Im heutigen Heimspiel trafen die Linkserinnen auf den Tabellenzweiten, die U20 von SGS Essen, gegen die man in der Vorbereitung mit 2:1 erfolgreich war. Dementsprechend keimte die Hoffnung, dass mehr zu holen sein würde als in den anderen beiden Spielen, obwohl sich die personelle Situation bei den CfR-Damen nicht verbessert hat und mit Sarah Linker und Patricija Parlov zwei zusätzliche Verletzte zu beklagen sind.

Bereits mit den ersten beiden Angriffen tauchten die Gäste gefährlich am Heerdter Tor auf, bevor auch die Gastgeberinnen in Tornähe kamen, was ihnen nachfolgend zwei – folgenlose - Ecken einbrachte. Im weiteren Spielverlauf kam es immer wieder zu schnellen Vorstößen der Essenerinnen Richtung CfR-Tor, so dass Torfrau Jacqueline Heindl und ihre Abwehr nicht wenig zu tun hatten. Als in der 23. Min. eine Gäste-Spielerin den Ball per Heber über Jacqueline Heindl hinweg spielte sahen die meisten Zuschauer ihn schon im Tornetz zappeln, aber er landete am Pfosten. Obwohl die Platzdamen bis zum Halbzeitpfiff aufopferungsvoll um jeden Ball kämpften waren Torchancen eher Mangelware. Allerdings brachten auch die Gäste nichts Zählbares zustande.

Nach der Pause drängten die Essenerinnen weiter energisch - und manchmal auch etwas übermotiviert - auf den Führungstreffer. Jetzt sorgten aber die Gastgeberinnen selbst durch Angriffe für Beschäftigung der SGS-Torhüterin und erspielten sich ebenfalls Torchancen. Trotz aller Bemühungen auf beiden Seiten waren Abwehr und Torhüterinnen heute jedoch nicht zu überwinden.

In der letzten Viertelstunde des Spiels war die Spannung auf der Heerdter Bank kaum noch auszuhalten. Immer wieder wurden die Spielerinnen lautstark angespornt noch einmal alles zu geben und die meistgestellte Frage lautete: „Wie lange noch?“. Als endlich der Schlusspfiff ertönte war den Gastgeberinnen die Freude über den ersten – wirklich hart erkämpften – Punkt deutlich anzusehen.

Die aus dem Urlaub zurückgekehrte CfR-Trainerin Melanie Spengler stellte fest, dass die Mannschaft heute sehr viel investierte und für ihren Aufwand belohnt wurde. Auch taktisch hatte sie eine sehr starke Vorstellung gesehen.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Eva Vitting, Lena Hinnemann, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Vivien Hänell (78. Justine Rucinski), Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Catharina Makosch, Miriam Streier (58. Petra Hoffmann), Antje Heitmann

10. September 2017: Kein Sieg der 1. CfR Damen gegen Borussia Mönchengladbach II

Das erste Auswärtsspiel der Saison führte die Linkserinnen nach Mönchengladbach, von der Entfernung her der nächste Nachbar in der Regionalliga West.
Auch heute wieder ging die Mannschaft personell auf dem Zahnfleisch, konnte z. B. nur mit einer Torfrau anreisen, musste sich erneut Eva Vitting von den 2. Damen ausleihen und hatte mit Miriam Streier und Elisa Wilson zwei „Stand-by-Spielerinnen“ im Kader, die ihre Fußballschuhe wirklich nur noch im Notfall schnüren wollen.
Trotz der nicht gerade rosigen Vorzeichen wollte man besser abschneiden als am letzten Sonntag.

Die Mönchengladbacherinnen – ebenfalls noch ohne Punktgewinn - waren natürlich mit dem gleichen Ziel angetreten. Das Spiel fand auf dem etwas holprigen Rasenplatz statt, obwohl auch der Kunstrasenplatz zur Verfügung gestanden hätte.

Die Gastgeberinnen machten vom Anpfiff an Druck, kamen ihrem ersten Treffer durch einen Pfostenschuss in der 6. Min. schon recht nahe und sorgten auch in der Folge immer wieder für Gefahr in der Heerdter Hälfte. Umso überraschender kam daher der Führungstreffer für den CfR in der 21. Min. Nach einem Linkser Angriff spielte die Torfrau den Ball zu einer Abwehrspielerin, die bei dem Versuch den Ball nach vorne zu schlagen Eileen Hillmann traf. Von ihr aus trudelte der Ball gemächlich, aber unhaltbar zum 0:1 über die Torlinie. Nur zwei Minuten später lag das 0:2 in der Luft, doch Catharina Makosch traf nur das Außennetz. In der Folge setzten die Platzdamen den Gästen weiter zu und kamen immer wieder in Strafraumnähe, scheiterten jedoch an Torfrau Jacqueline Heindl und ihrer Abwehr oder an der eigenen Abschlussschwäche. Mit Einsatz und auch Glück brachten die Heerdterinnen die Führung in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gastgeberinnen den Druck und gingen nun auch noch rustikaler zur Sache als in der ersten Halbzeit. Die Folge war in der 54. Min. der Ausgleich zum 1:1 als die Linkser Abwehr Barbara Müller unbehelligt Richtung Tor marschieren ließ. Nur 5 Minuten später war es Hannah Lenzen, die sich im 16er den Ball nach einer Flanke erlief und ihn zum 2:1 über die Torlinie schob. Noch war für die Gäste nichts verloren und so bemühte man sich um den Ausgleich, dem Antje Heitmann in der 71. Min. recht nahe kam, aber der Ball flog am Tor vorbei. Stattdessen fingen die Platzdamen nach einer Ecke für den CfR den Ball ab und starteten einen Konter. Der Ball wurde am Strafraum quergespielt und Lidia Nduka netzte zum 3:1 ein. Nun merkte man den Linkserinnen langsam an, dass die Beine vom ungewohnten und tiefen Rasenplatz schwer wurden. Trotzdem hatte Catharina Makosch in der 85. Min. eine nahezu 100%ige Torchance als sie allein vor der Mönchengladbacher Torfrau stand, die den Ball aber abwehren konnte.

Zu allem Übel kassierten die Gäste in der 89. Min. auch noch das 4:1 nach einem von Barbara Müller direkt verwandelten Freistoß aus 17 m Entfernung. Torfrau Jacqueline Heindl war bei einem Abwehrversuch mit der Hand außerhalb des Strafraums geraten.

Co-Trainer Marek Niewiadomski, der heute wieder an der Linie stand, war mit der kämpferischen Leistung der Mannschaft zufriedener als am letzten Sonntag, sah aber weiterhin Defizite im Zweikampf und in der Ballbehauptung.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Eileen Hillmann, Patricija Parlov (67. Vivien Hänell), Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Lena Hinnemann, Catharina Makosch, Antje Heitmann

03. September 2017: Die 1. CfR Damen unterliegen Warendorf SU mit 2:7

Im ersten Regionalliga-Spiel der Saison trafen die ersatzgeschwächten Linkserinnen auf die Warendorfer SU. Aufgrund zahlreicher verletzter und einiger urlaubender Spielerinnen musste wieder einmal auf die Hilfe der 2. Damenmannschaft in Person von Eva Vitting und Lena Seipold zurückgegriffen werden, die allerdings beide schon ein Spiel in den Knochen hatten.

Die Mannschaft war noch nicht richtig im Spiel angekommen als es in der 2. Min. bereits im Heerdter Tor rappelte, nachdem eine kurz gespielte Warendorfer Ecke mit dem Kopf zum 0:1 verlängert wurde. Während der nächsten zehn Minuten kamen die Platzdamen immerhin schon mal in die Nähe des Warendorfer Strafraums, aber die Gäste legten nach einem 35m-Freistoß in der 13. Min. wieder durch eine Kopfballverlängerung das 0:2 nach. Während sich CfR-Torfrau Sonja Metz auch in der Folge nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen konnte waren die Angriffe der Gastgeberinnen eher dünn gesät. 11 Minuten lang hielten die CfR-Abwehr und Sonja Metz den Warendorfer Stürmerinnen stand ehe der Ball zum 0:3 im Tor landete. Die Heerdterinnen konnten sich auch weiterhin bei ihrer Torhüterin bedanken, dass die Torausbeute der Gäste sich „erst“ in der 44. Min. durch eine Vorlage der Linkser Abwehr auf 0:4 erhöhte. Dem 0:4 ließen die Warendorferinnen in der 45+2. Min. nach einem Freistoß aus 20m Torentfernung im Nachschuss dann auch das 0:5 folgen.
Mit dem Gefühl so etwas im Niederrheinpokalfinale gegen SV Walbeck schon mal erlebt zu haben ging es für die Heerdter Spielerinnen und ihre Fans in die Pause.

Die zweite Halbzeit war gerade einmal 5 Minuten alt als die Gäste ihre Torausbeute auf 0:6 erhöhten. Nach einem abgewehrten Querpass im 16er rutschte eine Warendorferin in den Ball und schob ihn ins Tor. Nun endlich, wenn auch spät, gab es wieder Lebenszeichen von den Linkserinnen. Eileen Hillmann zog in der 56. Min. aus ca. 20 m ab und schoss den Ball nur knapp neben das Tor. 3 Minuten später konnten die Platzdamen von Glück sagen, dass ein Schuss der Gäste an der Torlatte landete. Überhaupt wurden die Warendorfer Damen im Abschluss etwas ungenauer, während die Gastgeberinnen in der 66. Min. bei einer richtig guten Torraumszene nicht mit einem Tor belohnt wurden. Es dauerte weitere 10 Minuten bis die Heerdter Grund zum Jubeln haben sollten. Neuzugang Catharina Makosch erzielte mit ihrem ersten Pflichtspieltor für den CfR das 1:6. Leider erhöhten die Gäste in der 79. Min. nach einem Gewusel im Strafraum noch auf 1:7, aber Catharina Makosch legte mit ihrem zweiten Tor des Spiels in der 83. Min. das 2:7 nach, als sie bei einem Ballverlust der Warendorferinnen am eigenen Strafraum hellwach war. Nur eine Minute später war Jolina Niewiadomski immerhin noch ein Lattentreffer aus 30m –Torentfernung vergönnt, aber ansonsten blieb es bei dem Ergebnis, das den Linkser Damen – zieht man nur die zweite Halbzeit heran – wenigstens ein Unentschieden bescherte.

Co-Trainer Marek Niewiadomski, der die im Urlaub weilende Melanie Strangulis an der Linie vertrat, befand dass die Mannschaft die 1. Halbzeit komplett verschlafen und den Gegnerinnen viel zu viel Raum gelassen habe. In der 2. Halbzeit lief es besser, aber immer noch nicht so, wie man es von jeder einzelnen Spielerin erwarten konnte.

 

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven, Catharina Makosch, Eileen Hillmann, Justine Rucinski (46. Patricija Parlov), Vivien Hänell (77. Miriam Streier), Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl (46. Eva Vitting), Lena Hinnemann, Antje Heitmann


05. Juni 2017: CfR Frauen gewinnen erneut gegen Tusa 06 den Kreispokal

Im letzten Spiel der Saison trafen die Linkserinnen auf der Platzanlage von Sportring Eller im Finale des Frauenkreispokals auf die Landesligamannschaft von Tusa 06. Wie im letzten Jahr trafen auch heute die beiden am höchsten spielenden Düsseldorfer Damenmannschaften aufeinander.
Während die Heerdterinnen sich den Frust über das am vergangenen Mittwoch verlorene Finale im Niederrheinpokal gegen SV Walbeck von der Seele spielen wollten konnte man davon ausgehen, dass die Tusa-Damen nach dem wieder verpassten Aufstieg sich wenigstens mit dem Kreispokal belohnen wollten.
Von Beginn an waren die CfR-Damen die spielbestimmende Mannschaft und hätten bereits in der 2. Min. in Führung gehen können, wenn nicht Torfrau Larissa Kröhling bei einem Schuss von Sarah Bauer aus spitzem Winkel gerade noch die Hand an den Ball bekam. In der 13. Min. gingen die Linkserinnen dann verdient in Führung als Sarah Linker nach einer Ecke den Ball zum 0:1 ins Tor köpfte. Wegen einer Verletzung von Sarah Bauer und der daraus folgenden Auswechslung in der 19. Min. mussten die Heerdterinnen einige Minuten mit nur 10 Spielerinnen überstehen, aber Tusa konnte den Vorteil nicht nutzen. Dafür gelang den Linkserinnen bei einem Angriff in der 24. Min., bei dem Chantal Huppertz den Ball in den Lauf von Antje Heitmann spielte das 0:2, als Kathrin Spengler den von Antje Heitmann in den Strafraum geflankten Ball nur noch mit dem Kopf ins Tor nicken musste. Nur 6 Minuten später hatte erneut der CfR Grund zum Jubeln. Nach einer Flanke von Merima Bujak Richtung Tor stand Jolina Niewiadomski genau richtig und köpfte den Ball zum 0:3 ein. In der restlichen Viertelstunde der ersten Halbzeit hatten die Regionalliga-Aufsteigerinnen aus Heerdt noch weitere Torchancen, die sie jedoch nicht verwandeln konnten.
Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Spielerinnen aus Flehe motiviert an dem Spielstand noch etwas zu ändern, während die Linkserinnen, die in der ersten Spielhälfte bei ihren Toren Köpfchen bewiesen hatten, – auch wegen der schweißtreibenden Temperaturen - einen Gang zurück schalteten. Dadurch plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin und CfR-Torfrau Jacqueline Heindl bekam mehr zu tun ohne jedoch ernsthaft in die Gefahr eines Gegentreffers zu geraten. Auf der anderen Seite kamen die Heerdterinnen in der 49. Min. zu einem Lattentreffer von Kathrin Spengler. Bis zum Abpfiff gab es keine weiteren Torerfolge zu verzeichnen und so fuhren die CfR-Damen einen nie gefährdeten 3:0-Sieg ein.
Mit dem Titel des Kreispokalsiegers 2017 gelang den Linkserinnen in dieser Saison das „Triple“ nach dem Kreishallenpokalsieg im Januar 2017 und der Niederrheinligameisterschaft.

Nach den aufregenden letzten Wochen freut sich nun das ganze Team auf die fußballfreie Zeit und startet am nächsten Wochenende zur Mannschaftsfahrt nach Holland bevor es voraussichtlich Anfang bis Mitte Juli mit der Vorbereitung auf die kommende Regionalligasaison losgeht.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Elisa Wilson, Chantal Huppertz, Jolina Niewiadomski, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende (77. Natalie Löwe), Jessica Dannehl, Sarah Bauer (19. Vivien Hänell), Antje Heitmann (77. Verena Bellinghoven)













31. Mai 2017: CfR Damen unterliegen dem SV Walbeck im Niederrheinpokalfinale deutlich mit 2:5

Im Finale des ARAG-Niederrheinpokals 2017 trafen die Regionalliga-Aufsteigerinnen des CfR Links auf eigenem Platz mit dem SV Walbeck auf den Dauerkonkurrenten und Niederrheinliga-Vizemeister, der selbst nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasst hatte.
In der gerade abgelaufenen Meisterschaftssaison hatten beide Teams im direkten Vergleich jeweils ihre Auswärtsspiele gewonnen, so dass eigentlich der SV Walbeck als Favorit ins Spiel ging.
Die Kulisse war mit fast 500 Zuschauern (incl. Kindern, Jugendlichen, Funktionären des FVN) – davon ca. 150 aus Walbeck – sehr beeindruckend und kam auch durch die CfR-Einlaufkinder dem DFB-Pokal-Finale fast ein wenig nahe.
Das Spiel, das von einem reinen Schiedsrichterinnen-Gespann geleitet wurde, nahm dann sehr schnell einen Verlauf, der dem Heerdter Anhang so gar nicht gefallen konnte. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der 5. Min. durch Anja Juntermanns mit 0:1 in Führung. Davon ließen sich die Linkserinnen nur kurz beeindrucken bevor sie selbst zwei erfolgversprechende Angriffe starteten, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. Stattdessen konnten sie sich in der 10. Min. bei Torfrau Sonja Metz bedanken, die mit einer Glanzparade – erst einmal - ein weiteres Tor für die Gäste verhindern konnte. Die nachfolgenden drei Ecken für Walbeck blieben ebenso folgenlos wie kurz darauf drei Torschüsse. Als die Gäste jedoch in der 14. Min. erneut eine Ecke zugesprochen bekamen war die CfR-Abwehr machtlos und der Ball landete durch den Nachschuss – wieder von Anja Juntermanns – zum 0:2 im Tornetz. Auch dieses zweite Gegentor verbuchten die Gastgeberinnen noch in der Kategorie „kann passieren, muss aber nicht“ und setzten ihre eigenen Angriffsbemühungen fort. Aber irgendwie war im Spiel der Platzdamen heute der Wurm drin. Kamen sie einmal in die Nähe des Walbecker Tors dann waren sie im Abschluss erfolglos. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld war es Lena Pasch, die Torschützenkönigin der Niederrheinliga, die allein vor Torfrau Sonja Metz auftauchte und den Ball in der 23. Min. zum 0:3 an ihr vorbei ins Tor schob. Während der Walbecker Jubel entsprechend laut ausfiel machte sich im Linkser Lager langsam die Erkenntnis breit, dass man sich von dem Gedanken im DFB-Pokal zu spielen wohl würde verabschieden müssen. Die Gastgeberinnen blieben weiterhin glücklos bei ihren Torschüssen und die Gäste legten in der 38. Min. mit einem 25m-Schuss von Lisanne Grusa das 0:4 nach. 8 Minuten später konnte Sonja Metz zwar einen Torschuss von der linken Seite abwehren, war aber gegen den Nachschuss von rechts durch Anja Juntermanns machtlos. Mit einem vor dem Spiel unvorstellbaren Halbzeitstand von 0:5 ging es in die Pause.
CfR-Trainerin brachte mit Elisa Wilson und Jasmin Mende zwei frische Kräfte, aber trotzdem kam in der 49. Min. Lena Pasch unter dem „Begleitschutz“ von 5 Heerdter Spielerinnen noch zu einem Lattentreffer und 5 Minuten später musste sich Sonja Metz ganz lang machen um mit einer Hand einen Torschuss abzuwehren. Danach erhielten endlich auch die Heerdterinnen den Lohn für den größeren Einsatz in der zweiten Halbzeit. Merima Bujak lief in der 59. Min. allein auf das Tor zu und versenkte den Ball zum 1:5-Anschluss-Treffer. Nur 3 Minuten später war es erneut Merima Bujak, die bei einem CfR-Konter mit einem 30m-Schuss das 2:5 erzielte. In der 65. Min. wäre beinahe ein weiteres Tor für die Walbecker Gäste gefallen, aber die Linkser Abwehr klärte auf der Torlinie. Obwohl die Gastgeberinnen noch einmal alle Kräfte mobilisierten gelang ihnen kein weiteres Tor. Im Gegenzug konnten sie sich bei Sonja Metz bedanken, dass auch die Gäste mit ihren Torschüssen erfolglos blieben, weil sie noch die eine oder andere Glanzparade zeigte.
Während nach dem Abpfiff der Jubel bei den Gästen keine Grenzen kannte, war die Enttäuschung bei den Linkserinnen entsprechend groß. Darüber konnte sie weder die silberne Medaille für den 2. Sieger noch der Scheck des Fußballverbandes hinwegtrösten.
CfR-Trainerin Melanie Strangulis befand nach dem Abpfiff, dass ihre Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht stattgefunden hat und durch den 0:5-Rückstand die Hypothek für die zweite Halbzeit einfach zu groß gewesen war. Trotzdem hat das Team eine tolle Rückrunde in der Meisterschaft gespielt, die durch den Aufstieg in die Regionalliga gekrönt wurde.
Am Pfingstmontag um 14 Uhr bestreiten die CfR-Damen noch das Kreispokalfinale gegen Tusa 06 auf der Platzanlage von Sportring Eller. Beide Teams sind aber schon durch das Erreichen des Finales für den Niederrheinpokal 2017/2018 qualifiziert.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (46. Elisa Wilson), Sarah Bauer (46. Jasmin Mende), Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Antje Heitmann (66. Justine Rucinski)

1. CfR Damen steigen nach 2:0 Sieg in Klosterhardt in die Regionalliga auf

Auf Wunsch der Gastgeberinnen fand das letzte Meisterschaftsspiel der Linkserinnen bereits am Samstag statt, was durchaus im Interesse der CfR-Damen war, weil dann im Anschluss der dann hoffentlich endgültig sichere Aufstieg gefeiert werden konnte. Mit einem Bus fuhren die Mannschaft und ca. 20 Fans gemeinsam nach Oberhausen.
Eigentlich war den Heerdterinnen der Aufstieg auch vor dem Spiel schon nur noch theoretisch zu nehmen. Dazu hätten sie gegen Klosterhardt verlieren, Solingen seine beiden restlichen Spiele gewinnen und noch 20 Tore bei der Tordifferenz gutmachen müssen. Da man aber nicht bis zum nächsten Sonntag mit der Feier warten wollte war für heute mindestens ein Unentschieden das Ziel.
Die Linkserinnen drängten von Beginn an auf den Führungstreffer, doch die Platzdamen hielten dagegen. Nicht umsonst haben sie fast die gleiche Anzahl von Gegentreffern wie der CfR, hinken aber bei den erzielten Toren um fast 50 hinterher. Während die Gäste immer wieder Torfrau Laura Kunze im Oberhausener Tor prüften hatte CfR-Torhüterin Jacqueline Heindl deutlich weniger zu tun, weil die Abwehr die meisten Angriffe abfing oder der Ball deutlich am Tor vorbeiflog. Trotz zahlreicher Torchancen der Heerdterinnen wollte der Ball einfach nicht im RSV-Tor landen. Dies war zum Teil sicherlich einer gewissen Nervosität geschuldet, zum anderen Teil aber auch dem guten Stellungsspiel von Laura Kunze. In der 33. Spielminute fiel endlich das erlösende 0:1 durch einen 20m-Schuss von Merima Bujak nach Zuspiel von Sarah Bauer. Leider wirkte der Führungstreffer nicht als Weckruf bei den CfR-Damen sondern eher bei den Gastgeberinnen, die durch einige Freistöße und Ecken dem Tor von Jacqueline Heindl deutlich näher kamen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Für die 2. Halbzeit hatten sich die Gäste eigentlich eine rasche Steigerung der Torausbeute vorgenommen, aber es war wie verhext. In der 46. Min. wurde z. B. erst ein Torschuss von Jolina Niewiadomski von links abgewehrt, dann packte die Torfrau bei Merima Bujaks Schuss von rechts eine Glanzparade aus. Nach 55 Minuten landete Jolina Niewiadomski einen Pfostentreffer und als sie in der 59. Min. das Tor traf wollte der Schiedsrichter ein Abseits gesehen haben. In den nächsten 20 Minuten kamen die Gastgeberinnen einem Ausgleichstreffer etwas näher, während die Heerdterinnen einige Male von weiteren Abseitspfiffen des Schiedsrichters gestoppt wurden. In der 74. Min. machte dann erneut Merima Bujak mit dem 0:2 alles klar. Jolina Niewiadomski hatte den Ball im Strafraum quergelegt und Merima Bujak schob ihn an der Torfrau vorbei ins Netz. Die mitgereisten Fans begannen langsam mit der Öffnung der Sektflaschen, doch die CfR-Damen versuchten weiter – leider vergeblich - noch Tore zu schießen.
Als endlich der Schlusspfiff ertönte gab es kein Halten mehr. Als Erste konnte Trainerin Melanie Strangulis einer Sektdusche nicht entkommen, am Ende waren auch die meisten Spielerinnen klatschnass.
Immerhin konnte Melanie Strangulis trotzdem noch feststellen, dass sie wahnsinnig stolz auf ihre Mannschaft ist und auf dass, was sie in der Rückrunde geleistet hat.
Die Rückkehr im Bus verlief feuchtfröhlich und es wurde die ganze Nacht weitergefeiert.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (84. Jessica Dannehl), Elisa Wilson (82. Justine Rucinski), Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Jolina Niewiadomski (87. Manel Miled), Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sarah Bauer, Antje Heitmann